Un Fil Rouge
sylvie altenburger
Sylvie Altenburger studierte am Conservatoire National Superieur de Musique in Paris bei Serge Collot und erhielt 1980 den ersten Preis. Sie bildete sich weiter bei Yuri Baschmet im Bereich „Viola“ und György Sebók im Bereich „Kammermusik“.
Von 1980 bis 1983 war sie Solistin im Ensemble Intercontemporain unter der Leitung von Pierre Boulez.
1981 gründete sie mit Chrichan Larson und Anna Lindal das Streichtrio Trio Des Lyres, Stockholm, und 1992 mit Tinta Schmid von Altenstadt, Irmgard Zavelberg und Ulrike Zavelberg das Rubin Quartett. Sie konzertiert in ganz Europa und veröffentlichte bisher zahlreiche CDs, u.a. Tristan Murail „ c’est un jardin secret, ma soeur, ma fiancée…“ für Viola solo, Iannis Xenakis „Ikhoor“ für Streichquartett und die sechs Bartok Streichquartette.
Sylvie Altenburgers Leidenschaft für Kunst, Tanz und Theater fand ihren Ausdruck in der Zusammenarbeit mit Malern, Regisseuren und Choreographen wie Pina Bausch, Dominique Bagouet, Patrice Chéreau und Louis Cordesse.
Seit dem Wintersemester 2002 hat Sylvie Altenburger eine Professur für Viola und Kammermusik an der Hochschule für Musik in Freiburg inne.
Sylvie Altenburger ist seit 2014 festes Mitglied im Ensemble Aventure.

www.sylviealtenburger.de
samuel feldhandler
Aus einer Musikerfamilie stammend, untersucht der Choreograf Samuel Feldhandler Möglichkeiten, musikalische Formen in einem Tanzkontext umzusetzen. Dies ist seine hauptsächliche Herangehensweise an Choreografie.
Seine erste Soloarbeit B-Minor Sinfonia (2012) hat sich mit dem Kontrapunkt, seine zweite Arbeit, das Quartett For Four (2014) hat sich mit Harmonie auseinandergesetzt. Diese zwei Techniken sind ihm in all seine späteren Arbeiten gefolgt, so auch in das Trio ohne Fuge (2016), welches die Formen der Fuge und des Kanons untersucht. Feldhandler hat bis zum heutigen Tag vier Stücke in der Form der Sonate geschrieben, zwei Solos und ein Duett, so wie das Buch First Movement Form (2017).
Seine neueste Arbeit ’d he meant vary a shin’s (2018) ist ein Trio welches sich mit der Form von Thema und Variation auseinandersetzt.

Samuel hält einen Bachelor in Zeitgenössischem Tanz von MTD (Amsterdam) so wie einen MfA in Choreografie von DOCH (Stockholm).

www.samuelfeldhandler.com
walter ifrim
Walter Ifrim wurde in Rumänien geboren und studierte Klarinette an der
Musikhochschule in Bukarest. Seit 1983 lebt er in Deutschland und ist als Solist, Kammermusiker und Pädagoge im In- und Ausland tätig. Als Gründungsmitglied des Ensemble Aventure (1986) und des "trio RUGA" (2001) hat er an verschiedenen renommierten Festivals und Konzertreihen in Deutschland (Donaueschingen, Witten, Berlin, München, Köln, Stuttgart u.a.) und im Ausland (Argentinien, Frankreich, Schweiz, Italien, Spanien, Österreich, Slowenien, Tschechien, Mexiko, Brasilien, Uruguay, China, Japan, Ecuador, Rumänien) teilgenommen. Namhafte zeitgenössische Komponisten wie Nicolaus A. Huber, Rolf Riehm, Uros Rojko, Wolfgang Motz, Francesco M. Paradiso, Max. E. Keller, Mariano Etkin, Coriún Aharonian, Mesias Maiguashca, Roland Breitenfeld, Donoung Lee und andere widmeten ihm ihre Werke. Zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren seine rege musikalische Tätigkeit als Solist und Kammermusiker im Bereich der klassisch-romantischen sowie der neuesten avantgardistischen Musik.
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Renate Obermaier
Germanistik und Geschichte studiert, in Germanistik promoviert, Freie Mitarbeiterin beim Südwestfunk, private Schauspielausbildung, Soloprogramme, Lehrerin für Sprecherziehung in der Freien Logopädenschule Freiburg, seit 1990 Schauspielerein im Theater im Marienbad, dramaturgische Mitarbeit bei vielen szenischen Lesungen auch ausserhalb des Marienbades, mit verschiedenen gemischten Ensembles (Schauspieler und Musiker), 2013 Gründung des HörFlüge Audioverlages zusammen mit Heinzl Spagl, bisher erschienen: „Rebellen” von Wolfgang Schorlau, „Fabels Veränderung” von Roswitha Quadflieg, „Der Rabe Alfons” von Erwin Moser.

www.hoerfluege.de
lena schattenberg
Lena Schattenberg (26) studierte Modernen Theatertanz an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten und erhielt ihren Bachelor of Art im Juni 2015. In ihrem dritten Studienjahr arbeitete sie mit Leine&Roebana, einer in Amsterdam basierten Kompanie, mit welcher sie unter anderem in Den Haag und Moskau auftrat.
In der Spielzeit 2014/15 war Lena als Praktikantin am Staatstheater Mainz in der Kompanie tanzmainz engagiert. Sie tanzte in den Produktionen Much/Less von Giuseppe Spota und Montréal von José Navas und arbeitete unter anderem mit Sharon Eyal.
Als freischaffende Tänzerin arbeitete sie mit Nina Kurzeja und Cie Utilité Publique in Lausanne, Schweiz. Lena hat bereits in mehreren Produktionen von Samuel Feldhandler getanzt und wird auch zukünftig in enger Zusammenarbeit mit dem jungen Choreografen stehen.
Darüber hinaus tanzte sie an der Staatsoper Stuttgart in Hoffmann’s Erzählungen sowie bei den Bregenzer Festspielen in Carmen.

www.lenaschattenberg.com
jose manuel serrano
José Manuel Serrano (Argentina, 1982)
Kompositionsstudien bei Mariano Etkin und María Cecilia Villanueva.
Seine Musik wird in Europa, Süd- und Nordamerika, Russland sowie in Japan von namhaften Solisten und Ensembles wie dem Prometheo Streichquartett, dem Ensemble Aleph, dem Ensemble Aventure, dem Ensemble XX Jahrhundert, dem Latvian Radio Choir, dem East Coast Contemporary Ensemble, dem Platypus Ensemble, dem Riot Ensemble, dem Zeitfluss Ensemble, dem Divertimento Ensemble, dem Rhythm Method Quartet, dem L’arsenale Ensemble und dem Ensemble Reconsil gespielt.
Zahlreiche Werke von ihm wurden bei Festivals und Konzertreihen wie den Tagen für Neue Musik Zürich, dem Wiener Konzerthaus, dem Mata Festival, dem Spoleto Festival/USA, dem New Directions Festival, dem “XXIII Festival Internacional de Música Contemporánea de la Habana”,der musica aperta Reihe Winterthur, dem Teatro Argentino de La Plata, dem Teatro Sodre und bei anderen aufgeführt.
Von 2007 bis 2014 arbeitete Jose Serrano mit Mariano Etkin an der Nationalen Universität La Plata als Assistent in der Kompositionsklasse.
Im Jahr 2015 war er Composer in Residence bei dem Riot Ensemble.
Ebenso wurde er 2016 vom Bundeskanzleramt in Österreich als Composer in Residence ausgewählt.

www.josemanuelserrano.com.ar
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Heinzl Spagl
Lehre als Klischeeätzer beim Süddeutschen Verlag in München bis 1973, Zweiter Bildungsweg in Freiburg, anschließend Studium Deutsch/Geschichte, 1981 2. Staatsexamen als Lehrer, 1976 erster Theaterauftritt mit der Gruppe „Kettenkarussell”, ab 1981 Tätigkeiten als LKW- und Busfahrer, Wirt, Kulturarbeiter und Mitarbeit in freien Theatergruppen, seit 1989 Schauspieler beim Freiburger Theater im Marienbad, 1996 Gründung von „Spagl's RrrumpfOrchester” mit dem Musiker Harald Kimmig, zahlreiche Aufführungen als Duo mit oder ohne „RrrumpfOrchester”, seit 2012 Zusammenarbeit mit dem Pianisten/Komponisten Thomas Wenk, verschiedene Projekte mit und zwischen Literatur und Musik, 2013 mit Renate Obermaier den Hörbuchverlag „HörFlüge” gegründet.

www.hoerfluege.de